FAQs: Aktuelle Covid-19-Maßnahmen [Stand 19.1.2022]

Hier findet ihr immer die aktuell geltenden Regeln für die Clubs und Musik Veranstaltungen in Wien.

Seit Mitte November müssen Clubs wieder geschlossen bleiben. Veranstaltungen sind nur unter der Einhaltung strengster Auflagen möglich.

Hier findet ihr einen Überblick über die aktuell geltenden Auflagen.

Achtung: Bei sich widersprechenden Auflagen, gilt immer die Strengere.

Die neuesten Änderungen im Überblick:

  • [Update 19.1.2022] Anders als auf Bundesebene, gelten in Wien sogenannte "Wohnzimmer Antigentests" auch weiterhin nicht als Eintrittsnachweis. Die Stadt setzt weitherhin voll auf PCR Tests.

Es ist etwas kompliziert. Derzeit gilt bundesweit die 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung samt sechs Novellen (1, 2, 3, 4, 5, 6). Die 6. Novelle findet sich aktuell [Stand 10.1.2022] noch nicht in der konsolidierten Fassung.

In Wien gilt außerdem die Wiener COVID-19-Schutzmaßnahmenbegleitverordnung 2021. Auch sie Wurde mittlerweile vier mal abgeändert (1, 2, 3, 4). Die konsolidierte Fassung ist derzeit aktuell [Stand 10.1.2022].

Ohne zugewiesene Sitzplätze dürfen derzeit nur Veranstaltungen mit maximal 25 Personen zwischen 05:00 und 22:00 stattfinden. Wenn keine zwei Meter Abstand eingehalten werden können, herrscht zusätzlich Maskenpflicht. Somit ist praktisch kein Clubbetrieb möglich. Sitzkonzerte können bei Einhaltung aller Auflagen aber grundsätzlich stattfinden.

Für Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze gelten sehr strenge Regeln. Diese gelten unabhängig davon ob die Veranstaltung indoor oder outdoor stattfindet.

  • 2G Nachweispflicht
  • Die Kontaktdaten müssen erhoben werden.
  • maximal 25 Personen
  • Veranstaltungen dürfen nur zwischen 05:00 und 22:00 stattfinden. 
  • FFP2 Maskenpflicht.
  • Die Einnahme an Speisen und Getränken ist nur an den dafür vorgesehenen Verabreichungsplätzen erlaubt.
  • In Betriebsanlagen und Kultureinrichtungen muss ein Covid-19 Präventionskonzept vor Ort vorhanden, und ein:e Covid-19 Beauftragte:r vor Ort sein. 

Für alle Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen gelten folgende Regeln:

  • Veranstaltungen dürfen nur zwischen 05:00 und 22:00 stattfinden. 
  • Die Kontaktdaten der Teilnehmer:innen müssen erhoben werden.
  • Indoor, aber auch im Freien wenn keine zwei Meter Abstand zwischen den Teilnehmer*innen eingehalten werden können, herrscht FFP2 Maskenpflicht. (Von der Abstandsregel ausgenommen sind Menschen aus dem engsten Umfeld, wie Familie, Lebenspartner:innen, Mitbewohner:innen, etc.)
  • Die Sitzplätze müssen vom Personal zugewiesen werden.
  • In gastronomischen Einrichtungen muss an den Verabreichungsplätzen keine FFP2 Maske getragen werden.
  • In geschlossenen Räumen dürfen Speisen und Getränke nur im Sitzen an dafür vorgesehenen Verabreichungsplätzen und nicht an der Ausgabestelle (Bar, etc.) konsumiert werden.
  • Im Freien dürfen Speisen und Getränke auch im Stehen und an der Ausgabestelle konsumiert werden, wenn diese Verabreichungsplätze (z.B. Bar, Stehtisch, etc.) darstellen. Die Einhaltung des Mindestabstands von zwei Metern ist nach Möglichkeit zu beachten.
  • Selbstbedienung ist grundsätzlich zulässig, wenn im Covid-19 Präventionskonzept geeignete Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisiokos festgehalten sind.

Weitere Auflagen, gestaffelt nach Teilnehmer:innenzahl:

  • Ab 50 Teilnehmer:innen muss ein Covid-19 Präventionskonzept vor Ort vorhanden, und ein:e Covid-19 Beauftragte:r vor Ort sein.
  • Veranstaltungen ab 50 Personen sind angezeigepflichtig.
  • Ab 250 Personen sind Veranstaltungen genehmigungspflichtig.

Je nachdem wie viele Personen voraussichtlich an einer Veranstaltung Teilnehmen, gibt es unterschiedlich Hürden für den Eintritt.

  • bis 500 Teilnehmer:innen in geschlossenen Räumen, reicht ein 2G Nachweis.
  • bis 500 Teilnehmer:innen im Freien muss ein 2G+ Nachweis erbracht werden
  • bei 501 bis 1000 Teilnehmer:innen muss ein 2G+ Nachweis erbracht werden.
  • von 1001 bis 2000 Teilnehmer:innen muss ein 2G+ plus Booster Nachweis erbracht werden.

Die Mindestanforderung für die Teilnahme am öffentlichen Leben stellt in Wien derzeit 2G dar.
Je nach Art der Veranstaltung, kann es jedoch strengere Auflagen geben.

3G

  • Entweder 2G oder ein maximal 48h alter PCR Test. (gilt derzeit nur für bei Veranstaltungen Beschäftigte Personen während ihrer Tätigkeit) ACHTUNG: [Update 19.1.2022] Anders als auf Bundesebene, gelten in Wien sogenannte "Wohnzimmer Antigentests" auch weiterhin nicht als Nachweis.

2G

  • Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen.
  • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.
  • weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und der letzten Vollimmunisierung (derzeit Zweitstich) mindestens 120 Tage verstrichen sein müssen.
  • Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde.

2G+

  • Zusätzlich zum 2G Nachweis muss ein maximal 48 Stunden alter negativer PCR Test vorgelegt werden.
    ACHTUNG: [Update 19.1.2022] Anders als auf Bundesebene, gelten in Wien sogenannte "Wohnzimmer Antigentests" auch weiterhin nicht als Nachweis.


2G+ plus Booster

  • Zusätzlich zu 2G+ muss ein Nachweisüber eine "Boosterimpfung", also ein Drittstich, bzw. 2. Stich bei überstandener Covid-19 Infektion vorgelegt werden.
  • Arbeitende Menschen, sind während ihrer Tätigkeit von der 2G Regel ausgenommen. Für sie reicht ein 3G Nachweis (max. 48h alter PCR Test)
  • Unabhängig vom Impfstatus unterliegen sie der Maskenpflicht, wenn direkter bzw physischer Kontakt mit dem Publikum bzw. den Kunden nicht ausgeschlossen werden kann.

Veranstaltungen bzw. Zusammenkünfte mit 50 bis 249 Teilnehmer:innen müssen spätestens eine Woche vorher bei der Bezirksverwaltungsbehörde (MA15) via Mail angezeigt werden.

Die Anzeige muss folgende Informationen jedenfalls beinhalten:

  • Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des/der für die Zusammenkunft Verantwortlichen.
  • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft,
  • Zweck der Zusammenkunft,
  • Anzahl der Teilnehmer:innen.

Veranstaltungen mit über 250 Teilnehmer:innen müssen von der Bezirksverwaltungsbehörde genehmigt werden. Zuständig ist die MA 36V die einen eigenen Covid-Desk eingerichtet hat. Zu erreichen ist dieser unter jennifer.nentwig@wien.gv.at oder lisa.mayer.lm1@wien.gv.at.  Die Behörde räumt sich, nach vollständigem Einlangen der Unterlagen, zwei Wochen Zeit ein, den Antrag zu behandeln.

Die Anmeldung muss folgende Informationen jedenfalls beinhalten:

  • Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des/der für die Zusammenkunft Verantwortlichen.
  • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft,
  • Zweck der Zusammenkunft,
  • Anzahl der Teilnehmer:innen,
  • Covid-19-Präventionskonzept
  • Name des/der Covid-19-Beauftragen

 Unter den im vorigen Absatz genannten E-Mail-Adressen, erhält man zu diesem Zweck ein vorgefertigtes Formulare mit einer Präventionskonzept-Checkliste. Die Behörde hat nach Einlangen zwei Wochen Zeit, um über den Antrag zu entscheiden. Es lohnt sich also rechtzeitig einen Antrag zu stellen.

Von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten bei euch aufhalten werden, müssen Vor- und Nachname, Telefonnummer und/ oder E-Mail-Adresse und Datum und Uhrzeit des Betretens erhoben werden. Die Daten sind für 28 Tage aufzubewahren und nach Ablauf ausnahmslos zu löschen.

Auf jeden Fall muss das Konzept folgende Punkte beinhalten:

  • spezifische Hygienemaßnahmen
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  • gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken 
  • Regelungen zur Steuerung der Personenströme und
  • Regulierung der Anzahl der Personen
  • Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen
  • Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Aufsicht der Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung.

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