FAQs: Aktuelle Covid-19-Maßnahmenverordnung (Update 01.10.2021)

Hier findet ihr immer die aktuell geltenden Regeln für die Clubs und Musik Veranstaltungen in Wien.

Für Wien gelten derzeit zwei Verordnungen.

Bei Widersprüchen ist immer die "strengere" Regel anzuwenden.

Die Grundregeln finden sich in der 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung des Gesundheitsministeriums.

Zusätzlich gilt in Wien seit 16.09. die Wiener COVID-19-Maßnahmenbegleitverordnung 2021. Am 27.09. wurde zudem eine Änderung der Wiener COVID-19-Maßnahmenbegleitverordnung 2021 veröffentlicht, die mit 01.10. in Kraft tritt.

Der Einlass in Clubs ist nur noch geimpft, mit gültigem Genesungszertifikat, oder mit gültigem PCR Test möglich.

Seit 15.08.2021 gilt nur noch eine Vollimmunisierung für den 2G-/ 2.5G-/ 3G-Nachweis.

Seit 01.09.2021 sind in Wien PCR Tests nur noch 48 Stunden gültig.

Am 01.10.2021 traten in Wien folgende Verschärfungen in Kraft: 

  • 2G für für Besucher*innen der Nachtgastronomie also nur geimpft oder genesen.
  • 2,5G für Angestellte der Nachtgastronomie also geimpft, genesen oder PCR getestet.
  • 2,5G für DJs, Musiker*innen, Techniker*innen, und andere selbstständig in der Nachtgastronomie und bei Veranstaltungen Arbeitende.
  • 2G bei Veranstaltungen bzw Zusammenkünften mit mehr als 500 Teilnehmer*innen.
  • 2,5G bei Veranstaltungen bzw Zusammenkünften mit mehr als 25 Teilnehmer*innen.

Zur Nachtgastronomie zählen: "Betriebsstätten der Gastgewerbe, in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Kunden zu rechnen ist, wie insbesondere Diskotheken, Clubs und Tanzlokale".

Antigen-Tests gelten auch bei Veranstaltungen nicht mehr als Nachweis.

2G gilt in allen gastronomischen Betrieben in denen eine “Durchmischung und Interaktion des Publikums stattfindet, Gäste also potentiell nicht nur mit ihrer eigenen Besucher*innengruppe zu tun haben. Das ist jedenfalls überall dort der Fall wo getanzt wird, stehend Konzerte angesehen werden, usw. (Clubs, Diskotheken, etc.)

Mitarbeiter*innen wie Barpersonal, Securities, Musiker*innen, Djs, usw. müssen vor dem Betreten den Nachweis erbringen, dass sie entweder vollimmunisiert oder genesen sind, oder über einen gültigen max. 48h alten PCR Test verfügen.

Dieser Nachweis muss vor dem Einlass kontrolliert werden. 

Folgende Regeln gelten für die Nachweise:

Geimpft:

  • Nachweis über eine erfolgte Zweitimpfung wobei die Erstimpfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf.
  • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.
  • Genesene gelten als geimpft bzw. vollimmunisiert, sofern diese einmal geimpft wurden und mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.
  • weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und der ursprünglichen Vollimmunisierung mindestens 120 Tage verstrichen sein müssen.
  • einen Internationalen Impfpass gemäß Art. 36 in Verbindung mit Anlage 6 der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005), BGBl. III Nr. 98/2008 in der Fassung BGBl. III Nr. 182/2016, in dem eine der in Z 2 genannten Impfungen eingetragen ist.

Genesen:

  • Genesungszertifikat betreffend eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2.
  • ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde
  • ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf

Bei Veranstaltungen mit 26 bis 500 Teilnehmer*innen außerhalb von Betriebsanlagen muss ein

  • 2,5G - Nachweis muss erbracht werden.
  • Zusätzlich muss bei Veranstaltungen mit 26 bis 500 Gästen zumindest Mund Nasen Schutz getragen werden.

Alle Anwesenden, also Gäste und Mitarbeiter*innen müssen beim Betreten nachweisen, dass von ihnen eine „geringe epidemiologische Gefahr“ ausgeht, sie also nachweislich getestet, geimpft oder genesen sind. Dieser Nachweis muss kontrolliert werden. Betreiber*innen und Veranstalter*innen, bzw. Verantwortliche Personen sind berechtigt sind die Identität der Gäste festzustellen, um die Gültigkeit der Zertifikate zu kontrollieren. Sie dürfen diese Informationen aber nicht vervielfältigen.

Folgende Regeln gelten für die Nachweise:

Getestet

  • PCR-Tests (maximal 48 Stunden alt)

Genesen

  • Genesungszertifikat betreffend eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2.
  • ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde
  • ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf

Geimpft

  • Nachweis über eine erfolgte Zweitimpfung wobei die Erstimpfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf.
  • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.
  • Genesene gelten als vollimmunisiert, sofern diese einmal geimpft wurden und mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.
  • weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und der ursprünglichen Vollimmunisierung mindestens 120 Tage verstrichen sein müssen.
  • einen Internationalen Impfpass gemäß Art. 36 in Verbindung mit Anlage 6 der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005), BGBl. III Nr. 98/2008 in der Fassung BGBl. III Nr. 182/2016, in dem eine der in Z 2 genannten Impfungen eingetragen ist.

Veranstaltungen ab 100 Personen

  • Veranstaltungen mit 101 - 500 Teilnehmer*innen müssen spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn bei der Bezirksverwaltungsbehörde (MA 15) via Mail angezeigt werden. Die Behörde muss über diese Veranstaltungen also nur Informiert werden, muss sie aber nicht genehmigen.
  • Ab hundert Personen muss ein*e COVID Präventionsbeauftragte*r bestellt, und ein Präventionskonzept erstellt werden.
  • Ab hundert Personen müssen die Kontaktdaten der Gäste erhoben werden

Die Anzeige muss folgende Informationen beinhalten:

  • Name und Kontaktdaten des für die Zusammenkunft Verantwortlichen
  • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft
  • Zweck der Zusammenkunft
  • Anzahl der Teilnehmer*innen.

Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmer*innen

  • Es gelten 2G also genesen oder geimpft
  • Keine Maskenpflicht
  • müssen von der Bezirksverwaltungsbehörde genehmigt werden. Zuständig ist in diesem Fall die MA 36V die einen eigenen Covid-Desk eingerichtet hat. Zu erreichen ist dieser unter jennifer.nentwig@wien.gv.at oder lisa.mayer.lm1@wien.gv.at.  Die Behörde räumt sich, nach vollständigem Einlangen der Unterlagen, zwei Wochen Zeit ein, den Antrag zu behandeln.
  • Zusätzlich zur Übermittlung der oben genannten Informationen muss dazu ein Covid-19-Beauftrage*r bestellt, und dem Antrag ein Covid-19-Präventionskonzept beigelegt werden. Unter den im vorigen Absatz genannten E-Mail-Adressen, erhält man zu diesem Zweck ein vorgefertigtes Formulare mit einer Präventionskonzept-Checkliste. Die Behörde hat nach Einlangen zwei Wochen Zeit, um über den Antrag zu entscheiden. Es lohnt sich also rechtzeitig einen Antrag zu stellen.

Achtung: Unter Umständen muss die Veranstaltung auch schon mit weniger Teilnehmerinnen und früher angemeldet werden, wenn sie unter das Wiener Veranstaltungsgesetz fällt.

In Clubs und bei Veranstaltungen mit über hundert Teilnehmer*innen muss von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten bei euch aufhalten werden, Vor- und Nachname, Telefonnummer und/ oder E-Mail-Adresse und Datum und Uhrzeit des Betretens erhoben werden. Die Daten sind für 28 Tage aufzubewahren und nach Ablauf ausnahmslos zu löschen.

In Gastronomiebetrieben, sowie für Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmer*innen, muss ein*e COVID-19 Beauftragte*r bestellt und mit ihm/ihr ein Präventionskonzept ausgearbeitet und umgesetzt werden. Das Konzept muss bei einer allfälligen Kontrolle jederzeit vorzeigbar sein.

Veranstaltungen mit weniger als 100 Teilnehmer*innen, müssen diese Auflage nicht erfüllen.

Auf jeden Fall muss das Konzept folgende Punkte beinhalten:

  • spezifische Hygienemaßnahmen
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
    gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken 
  • Regelungen zur Steuerung der Personenströme und
  • Regulierung der Anzahl der Personen
  • Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen
  • Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests

Die Nachweise müssen in lateinischer Schrift und in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden und mit der online app des Gesundheitsministeriums "Green Check" überprüft werden können.

  • Bei Veranstaltungen bei denen ein 2,5G Nachweis reicht, also Veranstaltungen mit 26 - 500 Teilnehmer*innen, muss zumindest Mund Nasen Schutz getragen werden.
  • In Club und bei Veranstaltungen ab 500 Personen (2G) muss kein zusätzlicher Schutz getragen werden.

Nein, hier gelten nun endlich wieder die gleichen Regeln wie vor der Pandemie.

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