FAQs zur Öffnungsverordnung vom 22.07.2021

Ab 22. Juli gilt in Wien eine neue Novelle der Öffnungsverordnung. In Clubs gelten nur noch 2G. Was sonst noch gilt, erfahrt ihr hier.

Der Einlass in Clubs ist ab 22. Juli nur noch noch geimpft oder mit gültigem PCR Test möglich.

Clubs dürfen wieder zu 100% ausgelastet sein.

2G gilt in allen Gastronomischen Betrieben in denen eine “Durchmischung und Interaktion des Publikums stattfindet, Gäste also potentiell nicht nur mit ihrer eigenen Besucher*innengruppe zu tun haben. Das ist jedenfalls überall dort der Fall wo getanzt wird, im Stehen Konzerte angesehen werden, usw. (Clubs, Diskotheken, etc.)

In diese Betrieben müssen alle Anwesenden, also Gäste und Mitarbeiter*innen vor dem Betreten den Nachweis erbringen, dass sie entweder geimpft sind, oder über einen gültigen PCR Test verfügen.
Dieser Nachweis muss vor dem Einlass kontrolliert werden. 

Folgende Regeln gelten für die Nachweise:

Getestet:

  • PCR-Tests (maximal 72 Stunden alt)

Geimpft:

  • Nachweis über eine erfolgte Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als 90 Tage zurückliegen darf.
  • Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.
  • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.
  • Impfung, wenn nicht länger als 270 Tage zurückliegt und wenn 21 Tage vor
  • Impfung positiver PCR- Test bzw. vor der Impfung Nachweis neutralisierender Antikörper vorlag.

Bei Veranstaltungen mit über hundert Teilnehmer*innen außerhalb von Betriebsanlagen gelten weiterhin wie gehabt 3G.

Alle Anwesenden, also Gäste und Mitarbeiter*innen müssen beim Betreten nachweisen, dass von ihnen eine „geringe epidemiologische Gefahr“ ausgeht, sie also nachweislich getestet, geimpft oder genesen sind.

Dieser Nachweis muss kontrolliert werden. Beaufsichtigte Schnelltests vor Ort sind in Ausnahmen zulässig, und für die Dauer des Aufenthalts gültig.

Neu ist, dass Betreiber*innen und Veranstalter*innen, bzw. Verantwortliche Personen berechtigt sind die Identität der Gäste festzustellen, um die Gültigkeit der Zertifikate zu kontrollieren. Sie dürfen diese Informationen aber nicht vervielfältigen.

Folgende Regeln gelten für die Nachweise:

Getestet

  • PCR-Tests (maximal 72 Stunden alt) 
  • Antigen-Tests (maximal 48 Stunden alt) 

Genesen:

  • Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf, oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2  erkrankte Person ausgestellt wurde. 
  • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf. 

Geimpft:

  • Nachweis über eine erfolgte Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der
  • Erstimpfung, wobei diese nicht länger als 90 Tage zurückliegen darf.
  • Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.
  • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.
  • Impfung, wenn nicht länger als 270 Tage zurückliegt und wenn 21 Tage vor
  • Impfung positiver PCR- Test bzw. vor der Impfung Nachweis neutralisierender Antikörper vorlag.

Die Nachweise müssen in lateinischer Schrift und in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden. Andere Zertifikate sind nicht gültig.

In Clubs und bei Veranstaltungen mit über hundert Teilnehmer*innen muss von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten bei euch aufhalten werden, Vor- und Nachname, Telefonnummer und/ oder E-Mail-Adresse und Datum und Uhrzeit des Betretens erhoben werden. Die Daten sind für 28 Tage aufzubewahren und nach Ablauf ausnahmslos zu löschen.

Beim Betreten der Betriebsstätte muss ein 2G Nachweis (PCR Test oder Impfung) erbracht werden. (siehe Punkt 2)

  • Veranstaltungen mit über hundert Personen müssen spätestens eine Woche vor Beginn bei der MA 15 angezeigt werden, sind aber nicht genehmigungspflichtig. 
  • Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmer*innen müssen bei der MA 36 angemeldet werden. Die Behörde hat dann zwei Wochen Zeit um über den Antrag zu entscheiden.
  • Ab hundert Personen muss ein*e COVID Präventionsbeauftragte*r bestellt, und ein Präventionskonzept erstellt werden.
  • Ab hundert Personen muss beim Betreten der Veranstaltung ein 3G Nachweis erbracht werden.
  • Ab hundert Personen müssen die Kontaktdaten der Gäste erhoben werden


Veranstaltungen mit 101 - 500 Teilnehmer*innen müssen spätestens eine Woche vor Veranstaltungsbeginn bei der Bezirksverwaltungsbehörde (MA 15) via Mail angezeigt werden. Die Behörde muss über diese Veranstaltungen also nur Informiert werden, muss sie aber nicht genehmigen.

Die Anzeige muss folgende Informationen beinhalten:

  • Name und Kontaktdaten des für die Zusammenkunft Verantwortlichen
  • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft
  • Zweck der Zusammenkunft
  • Anzahl der Teilnehmer*innen.

Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmer*innen müssen von der Bezirksverwaltungsbehörde genehmigt werden. Zuständig ist bei  in diesem Fall die MA 36V die einen eigenen Covid-Desk eingerichtet hat. Zu erreichen ist dieser unter jennifer.nentwig@wien.gv.at oder lisa.mayer.lm1@wien.gv.at
Die Behörde räumt sich, nach vollständigem Einlangen der Unterlagen, zwei Wochen Zeit ein, den Antrag zu behandeln.

Zusätzlich zur Übermittlung der oben genannten Informationen muss dazu ein Covid-19-Beauftrage*r bestellt, und dem Antrag ein Covid-19-Präventionskonzept beigelegt werden. Unter den im vorigen Absatz genannten E-Mail-Adressen, erhält man zu diesem Zweck ein vorgefertigtes Formulare mit einer Präventionskonzept-Checkliste.

Freundlicherweise hat uns die MA 36 erlaubt die nötigen Formulare online zu stellen. Ihr findet sie am Ende dieses Artikels.

Die Behörde hat nach Einlangen zwei Wochen Zeit, um über den Antrag zu entscheiden.

Es lohnt sich also rechtzeitig einen Antrag zu stellen.

Achtung: Unter Umständen muss die Veranstaltung auch schon mit weniger Teilnehmerinnen und früher angemeldet werden, wenn sie unter das Wiener Veranstaltungsgesetz fällt.

Nein, hier gelten nun endlich wieder die gleichen Regeln wie vor der Pandemie.

Bei Veranstaltungen und in Lokalen in denen ein 2G oder 3G Nachweis erbracht werden muss, müssen keine Masken mehr getragen werden. 

An den meisten anderen Orten reicht ein Mund Nasen Schutz (MNS). FFP2 Maskenpflicht sind nicht mehr verpflichtend.

In Gastronomiebetrieben, sowie für Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmer*innen, muss ein*e COVID-19 Beauftragte*r bestellt und mit ihm/ihr ein Präventionskonzept ausgearbeitet und umgesetzt werden. Das Konzept muss bei einer allfälligen Kontrolle jederzeit vorzeigbar sein.

Veranstaltungen mit weniger als 100 Teilnehmer*innen, müssen diese Auflage nicht erfüllen.

Die MA 36 hat ein Formular erstellt das auch als Vorlage für die Gastronomie herangezogen werden kann. Es findet sich ganz unten auf dieser Seite.

Auf jeden Fall muss das Konzept folgende Punkte beinhalten:

  • spezifische Hygienemaßnahmen
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  • Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
    gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken 
  • Regelungen zur Steuerung der Personenströme und
  • Regulierung der Anzahl der Personen
  • Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen
  • Vorgaben zur Schulung der Mitarbeiter in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests

Diese Verordnung ist bis zum 31. August 2021 gültig.

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