VCC-Fokusgruppensessions & VCC-Fokusgruppen

Der Ausbau der Fokusgruppen bildet langfristig den zentralen Aspekt im Leistungsangebot der Vienna Club Commission.

Die erste Fokusgruppensession findet am 19.09.2022 im Flex von 16:30-20:30 statt. 
Wir bitten um Anmeldung an info@viennaclubcommission.at 

Die Fokusgruppensessions dienen dem kontinuierlichen und divers-partizipativen Austausch mit Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen und bei Bedarf den weiteren VCC-Zielgruppen. Bedürfnisse und Herausforderungen der Club- und Veranstaltungsakteur*innen werden in regelmäßiger Form, bei Bedarf auch akut, direkt und strukturiert mit dem VCC-Kernteam besprochen.

Fokusgruppensessions dienen als öffentlich-transparente Dialogplattform dazu, die Tätigkeiten und Ziele der jeweiligen Fokusgruppen allen VCC-Zielgruppenangehörigen zu präsentieren.

Interessierten wird die Möglichkeit geboten Rückfragen zu stellen und sich aktiv einzubringen bzw. mitzuarbeiten. Die Fokusgruppen-Sessions sind für die VCC notwendig, um ein breites Bild über Stellungnahmen der verschiedenen Zielgruppen zu erhalten. Auf direktem Weg wird die Expertise der Betreiber*innen und Veranstalter*innen, anderen Serviceeinrichtungen, Politik, Verwaltung und sonstigen interessierten Akteur*innen in die Arbeit der VCC einfließen. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Anliegen, werden Informationen, Bedürfnisse und Herausforderungen, Ideen, wie auch Lösungen strukturiert besprochen und erarbeitet.

Fokusgruppensessions finden viermal jährlich statt.

Die erste Fokusgruppensession findet am 19.09.2022 im Flex von 16:30-20:30 statt. 

Wir bitten um Anmeldung an info@viennaclubcommission.at

Durch die aus den Fokusgruppen gewonnenen Erkenntnisse aus der Praxis, werden spezifische Tätigkeiten der jeweiligen Leistungsangebote angestoßen und dadurch projektspezifische Vorhaben in den jeweiligen Leistungsangeboten entwickelt und Lösungen erarbeitet.

  • 3 kontinuierliche Fokusgruppen werden zu den drei bestehenden Kernsäulen Sozial, Kultur und Wirtschaft mit zugewiesenen Projekten (s.u. Fokusgruppen-Projekte) organisiert.
  • Jede Fokusgruppe besteht aus 2 bis maximal 15 ehrenamtlich mitwirkenden Akteur*innen aus dem Club- und Veranstaltungsbereich, die sich im Rahmen der Fokusgruppensessions zur Teilnahme anmelden.
  • Pro Fokusgruppe gibt es eine*n sogenannte*n “Lead-Manager*in (s.u. Lead-Manager*innen) auf Honorarnotenbasis.
  • Jede Fokusgruppe wird von einem VCC-Teammitglied als Projektkoordinator*in organisiert und begleitet.
  • Die Fokusgruppen finden alle drei Wochen für zwei Stunden statt.

Durch die enge Einbindung der Szene und weiteren relevanten Akteur*innen richten sich Arbeitsfokus und die jeweiligen Tätigkeitsbereiche der VCC stets zielgruppenspezifisch aus.

Lead-Manager*innen sind für das VCC-Kernteam Hauptansprechpartner*in, entwickeln die VCC-Projekte und die in den Fokusgruppen besprochenen Themen anhand der VCC-Tätigkeitsfelder weiter. Sie moderieren ihre Fokusgruppe, setzen Themen für die Arbeit der VCC, sind an der Strategieentwicklung der VCC involviert, definieren die nächsten steps of action und repräsentieren ihre Fokusgruppe nach Außen. 

  • Die Lead-Manager*innen werden von den Teilnehmer*innen bei den Fokusgruppensessions für ein Quartal gewählt – Wiederwahl ist möglich.
  • Lead-Manager*innen werden auf Honorarnotenbasis (44,44 Euro/Stunde) bezahlt.
  • Das Stundenausmaß beträgt maximal 18 Stunden pro Quartal, wobei die Stunden für die Fokusgruppensession (4 Stunden pro Quartal) und das Abhalten der Fokusgruppe (ca. 10 Stunden pro Quartal) als Minimum zählen. 
  • Um Lead-Manager*in zu werden, bitten wir um eine Email an info@viennaclubcommission.at mit folgenden Informationen:
    • Präferenz der Fokusgruppe (Sozial/Kultur/Wirtschaft)
    • Bild

Fokusgruppe: Sozial: safer party – safer nightlife

Es gibt keinen Drogenkonsum ohne Risiko. Risikofrei ist nur ein vollständiger Verzicht auf Drogen. Safer Use bezeichnet Strategien, welche die nebensächlichen und vermeidbaren Schäden beim Drogenkonsum minimieren. Wenn trotz gesundheitlicher und strafrechtlicher Risiken psychoaktive Substanzen konsumiert wird, sollten Wirkungen und Gefahren bekannt sein. Gerade im Kontext der Suchtprävention und safer party – safer nightlife kann die VCC bereits bestehende Servicestellen bei ihren Projekten im Sinne von Outreach und Peer-to-Peer Programmen zu unterstützen, um die Freizeitkonsument*innen zu erreichen. 

Fokusgruppe: Kultur: Clubkultur im öffentlichen Raum

Das Projekt “Clubkultur im öffentlichen Raum” zielt auf die Vereinfachung der rechtlichen und verwaltungspraktischen Rahmenbedingungen für Veranstaltungen in festgelegten öffentlichen Freiräumen unter besonderer Berücksichtigung nicht-gewinnorientierter, jugendkultureller und musikbezogener Nutzungen ab.

Diese Orte fehlen im öffentlichen Raum. In der Veranstaltungsszene gab es schon vor Covid-19 einen starken Wunsch nach solchen Orten. Covid-19 verstärkte dieses Bedürfnis. Es besteht Konfliktpotential mit Ordnungskräften und Anrainer*innen. Das Projekt “Clubkultur im öffentlichen Raum” soll ein Angebot sein, um diese Konflikte zu entschärfen.

Derzeitige Herausforderungen für Veranstalter*innen: Vor allem Auflagen (Sanitäranlagen, Fluchtwege, Notbeleuchtung, Sperrstunde), Fristen (ohne bestehende Eignungsfestellung mindestens vier Wochen), Logistik (Strom, Auf- /Abbau, Bühnentechnik, Zufahrtserlaubnis zum Veranstaltungsort), der damit verbundene finanzielle Aufwand und weitere Punkte stellen viele Veranstalter*innen und Veranstaltungskollektive vor kaum bewältigbare Herausforderungen. Das belegt auch die veröffentlichte Petition “Zugangserleichterungen für die kulturelle Nutzung öffentlicher Orte”.

Fokusgruppe: Wirtschaft: Etablierung einer Infrastrukturförderung für Clubs und Veranstaltungskollektive

Im urbanen Raum sind infrastrukturelle Anschaffungen, Umbauten bzw. Verbesserungen kostspielig und komplex – nicht zuletzt, weil ein großer Teil der Clubkultur prekär arbeitet. Covid-19, steigende Energiekosten und damit steigende Programm- und Produktionskosten im Club- und Veranstaltungsbetrieb, stellen massive Herausforderungen dar. Hinzu kommt ein hohes Konfliktpotential zwischen Betreiber*innen und Anrainer*innen bezüglich Lärm, Geruch und Verschmutzung.

Diese Investitionen können die Existenz der Räume und Veranstaltungen gefährden. Fördermaßnahmen von z.B. Lärmschutz oder Schallschutz haben sich in Berlin, Hamburg oder Zürich bewährt, um Clubs und Musikspielstätten vor urbaner Verdrängung zu schützen.

Darüber hinaus wird Wien bis 2040 CO2-neutral. Clubs, Musikspielstätten und die Veranstaltungsproduktion müssen dafür umgebaut bzw. angepasst werden, um sich der Herausforderung Klimaneutralität zu stellen.

Ziel ist es, dass sich alle Menschen, mit oder ohne Behinderung, gleichberechtigt bei Veranstaltungen begegnen und daran teilhaben können. Daher wird auch Barrierefreiheit und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung berücksichtigt.

Um Lead-Manager*in einer Fokusgruppe zu werden, bitten wir um Anmeldung an info@viennaclubcommission.at 

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