Covid-19-Hilfsmaßnahmen und Förderungen

Wir geben euch hier eine Übersicht über Hilfsmaßnahmen und Förderungen, die ihr als Veranstalter*in, Betreiber*in oder Kunstschaffende beziehen könnt. (Update: 01.09.2021)

Inhalt

Hilfsmaßnahmen aufgrund der Covid-19-Pandemie

Wer: Jedes Unternehmen, das mindestens 50% Umsatzausfall in einem der Kalendermonate im Zeitraum von Juli 2021 bis September 2021 erleidet.

Wofür: Ziel ist, mit dem Ausfallsbonus II den Unternehmen finanzielle Planbarkeit bis zum Ende der Pandemie zu geben. Damit haben sowohl geschlossene Betriebe, als auch alle anderen schwer getroffenen Unternehmen ergänzend zu den bisherigen Hilfen auch weiterhin mehr Luft und mehr Liquidität.

Was: Die Höhe des Ausfallsbonus II ergibt sich aus dem Umsatzausfall im Betrachtungszeitraum und dem jeweiligen Prozentsatz, der gemäß Branchenkategorisierung (ÖNACE) für die Branche heranzuziehen ist (10 bis 40%). Der Ausfallsbonus II ist mit € 80.000 pro Kalendermonat gedeckelt

Wie: FinanzOnline

Wann: Der frühestmögliche Betrachtungszeitraum ist Juli 2021, der letztmögliche Betrachtungszeitraum ist September 2021. Der Bonus kann ab dem 16. des auf den Betrachtungszeitraum folgenden Kalendermonats bis zum 15. des auf den Betrachtungszeitraum drittfolgenden Kalendermonats beantragt werden:

  • Ausfallsbonus II Juli 2021: 16.8.2021 bis 15.11.2021
  • Ausfallsbonus II August 2021: 16.9.2021 bis 15.12.2021
  • Ausfallsbonus II September 2021: 16.10.2021 bis 15.01.2022

Link: Ausfallsbonus II

Wer: Gefördert werden Ein-Personen-Unternehmer*innen, Kleinstunternehmer*innen, freie Dienstnehmer*innen und Selbständige. Auch nicht gewerbliche Unternehmen, wie freie Berufe, werden gefördert (soweit Kleinstunternehmer*innen).

Wofür: Unterstützung der persönlichen Lebenshaltungskosten. 

Was: Der Förderzuschuss beträgt für den Nettoeinkommensausfall maximal € 2.000 für einen Monat. Die Mindestförderung beträgt € 600 (für den Monat Juli: € 900). Es gibt drei festgelegte Betrachtungszeiträume (Juli, August, September 2021). Die Förderung in der Phase III beträgt inkl. Fördererhöhung insgesamt maximal € 7.000. Wie viel ein Förderwerber zur Abgeltung des Nettoeinkommensausfalles konkret bekommt, richtet sich in der Auszahlungsphase III nach dem Nettoeinkommen aus der selbständig/gewerblich ausgeübten Tätigkeit im Betrachtungszeitraum und dem Nettoeinkommen des Vergleichszeitraumes

Wie: Online-Antrag bei der WKO

Wann: Die Antragstellung ist für die Auszahlungsphase III bis zum 31.10.2021 möglich. Für jeden Betrachtungzeitraum muss ein eigener Antrag gestellt werden. 

Link: WKO – Härtefallfonds

Wer: Anspruchsberechtigt sind alle Unternehmen, die durch die Corona-Krise im Zeitraum zwischen 16.09.2020 und 30.06.2021 Umsatzausfälle von mindestens 30 % haben unter der Voraussetzung, dass der Beihilfebetrag mindestens € 500 beträgt.

Wofür: Zur Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten von Unternehmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Covid-19 und den dadurch verursachten wirtschaftlichen Auswirkungen sollen die konkreten Fixkosten betroffener Unternehmen durch einen Fixkostenzuschuss anteilig gedeckt werden.

Was: In der zweiten Phase werden laut Angaben des Finanzministeriums Fixkosten ab 30% Umsatzrückgang beantragt werden und die Fixkosten können bei 100% Umsatzausfall auch zu 100% ersetzt werden. Im Gegenteil zum FKZ I wird der FKZ II linear berechnet – bei 50% Ausfall gibt es auch 50% Fixkostenzuschuss. Möglichkeit der Pauschalierung für Betriebe unter € 120.000 Vorjahresumsatz.

Der Betrachtungszeitraum beträgt zehn Monate – 16.09.2020 bis 30.06.2021. 

Um eine geordnete Abwicklung sicherzustellen, muss ein Lockdown-Umsatzersatz zeitlich immer vor dem Fixkostenzuschuss 800.000 beantragt werden.

Wie: Online-Antrag über FinanzOnline

Wann: Die erste Tranche (80% der Gesamtbeihilfe) kann ab 23.11.2020 bis 31.12.2021 beantragt werden. Die zweite Tranche kann ab 01.07.2021 beantragt werden.

Link: Fixkostenzuschuss 800.000 (FKK II)

Wer: Arbeitgeber*innen, die in einem Betrieb/ in Betrieben/ in Betriebsteilen mit einem Betriebsstandort in Österreich Kurzarbeit durchführen. Auch für Vereine möglich.

Wofür: Die Beschäftigung soll zur Bewältigung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Zusammenhang mit Covid-19 gesichert werden, betriebsbedingte Kündigungen vermeiden, betriebliches Know How sichern und Flexibilität im Personaleinsatz bewahren.

Was: Der*Die Arbeitnehmer*in erhält während der Dauer der Kurzarbeit zumindest 75% vom vor der Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelt, wenn das davor bezogene Bruttoentgelt bis zu € 1.700 beträgt, 70% bei einem Bruttoentgelt zwischen € 1.700 und € 2.685 Euro und 65% bei einem höheren Bruttoentgelt. Bei Lehrlingen beträgt das zu zahlende Entgelt 100% vom vor der Kurzarbeit bezogenen Bruttoentgelt. Der Arbeitszeitausfall darf im Normalfall nicht über 50% der Normalarbeitszeit betragen. Bei besonders betroffenen Unternehmen kann der Arbeitszeitausfall auch bis zu 70% betragen, in einzelnen Sonderfällen bis zu 90%. Das frühere Ende der Kurzarbeit (vor dem in der Sozialpartnervereinbarung fixierten Datum) ist dem Betriebsrat (wenn kein Betriebsrat vorhanden: dem*der einzelnen Arbeitnehmer*in) ebenso wie dem AMS und den zuständigen Sozialpartnern unverzüglich schriftlich bekanntzugeben.

Wie: Antrag über das AMS

Wann: Einreichschluss ist der 30.06.2022

Tipp: Für besonders betroffene Unternehmen, das sind jene, die im Jahr 2019 und 2020 zur Umsatzsteuer veranlagt waren und im 3. Quartal 2020 gegenüber dem 3. Quartal 2019 einen Umsatzrückgang von 50% oder mehr haben, beträgt die Beihilfenhöhe weiterhin 100%. Diese Sonderregelung ist bis 31.12.2021 befristet.

Wer: Non-Profit-Organisationen (NPOs)/ Vereine/ gemeinnützige Organisationen aus allen Lebensbereichen.

Wofür: NPOs erbringen für unsere Gesellschaft unverzichtbare Leistungen. Auch diese Organisationen sind von Covid-19 stark betroffen. Für NPOs die wirtschaftliche Beeinträchtigungen durch Covid-19 erlitten haben.

Was: Gefördert werden 100% der förderbaren Kosten und der Struktursicherungsbeitrag, wobei der Zuschuss immer mit dem Einnahmenausfall begrenzt ist. Gefördert werden maximal 100% der Kosten für: Miete und Pacht, Wasser, Energie und Telekommunikation, Versicherungen und Lizenzkosten, Vorlaufkosten für abgesagte Veranstaltungen, Steuerberatungskosten, Zahlungsverpflichtungen, Zinsaufwendungen, verderbliche oder saisonale Ware, Personalkosten (BEinstG), Covid-19 bedingte Kosten.

Wie: Online-Antrag

Wann: Einreichschluss ist der 15.10.2021

Link: NPO-Fonds

Wer: Künstler*innen sowie Kulturvermittler*innen, die nicht nach den Richtlinien des Härtefallfonds und der Überbrückungsfinanzierung für Künstler*innen anspruchsberechtigt sind.

Wofür: Ziel des KSVF's ist es, besondere Not- und Härtefälle für Künstler*innen sowie Kulturvermittler*innen abzufedern, die nicht nach den Richtlinien des Härtefallfonds (WKO) und der Überbrückungsfinanzierung für Künstler*innen (SVS) anspruchsberechtigt sind.

Was: Die Auszahlungsphase IV soll jene Künstler*innen und Kulturvermittler*innen mit einer Beihilfe in Höhe von € 1.000 unterstützen, die trotz der bereits erfolgten und noch zu erwartenden Öffnungsschritte existenzbedrohliche Einnahmenausfälle verzeichnen. 

Wie: Online-Antrag beim KSVF

Wann: Einreichschluss ist am 31.12.2021 

Link: Künstlersozialversicherungsfonds

Wer: Selbstständig gemeldete Künstler*innen, die bei der SVS künstlerische Tätigkeiten angegeben haben. Antragsberechtigt sind Personen, die Kunst und Kultur schaffen, vermitteln, ausüben und/ oder lehren. NICHT BERECHTIGT sind Künstler*innen, die nicht bei der SVS gemeldet sind und/ oder Arbeitslosengeld beziehen. 

Wofür: Für selbstständige Künstler*innen, die durch Covid-19 in eine wirtschaftliche Notlage gerückt sind. Das bedeutet, dass die laufenden Kosten (Lebenshaltungs- und Betriebskosten) nicht mehr gedeckt werden können oder die Weiterführung der künstlerischen Tätigkeit gefährdet ist.

Was: Die Beihilfe beträgt für das 3. Quartal 2021 max. € 1.800 und wird in Form einer Einmalzahlung angewiesen. Abgezogen werden Beiträge vom Härtefallfonds. 

Wie: Online-Antrag 

Wann: Einreichschluss ist am 31.10.2021.

Link: Überbrückungsfinanzierung für Künstler*innen

Wer: Veranstalter*innen, die eine Veranstaltung zwischen 01.03.2021 und 31.12.2022 in Österreich planen, Mindesteinnahmen von € 15.000 oder, falls keine Einnahmen vorgesehen, mindestens € 15.000 Veranstaltungskosten und für diese das wirtschaftliche Risiko tragen. Alternativ können Veranstaltungs­agenturen und Eventplaner*innen unter bestimmten Voraussetzungen als Veranstalter*in die Förderung beantragen.

Wofür: Ziele dieser Förderung sind die Ermöglichung der Planung und Durchführung von Veranstaltungen trotz der Covid-19-Krise sowie die Stärkung der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette.

Was: Ausgleich des finanziellen Nachteils, der aus einer Covid-19 bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung resultiert. Gefördert werden alle Aufwendungen für Leistungen Dritter in der Wertschöpfungskette eigene Personalkosten für die Planung und Durchführung der Veranstaltung. 

Wie: OEHT Kundenportal LogIn

Wann: Seit 18.01.2021

Link: Schutzschirm für Veranstaltungen

Wer: Anspruchsberechtigt sind alle Unternehmen, die durch die Covid-19-Krise im Zeitraum zwischen 16.09.2020 und 30.06.2021 Umsatzausfälle von mindestens 30% haben, unter der Voraussetzung, dass der Beihilfebetrag mindestens € 500 beträgt. Der Antrag muss durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter eingebracht werden.

Wofür: Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten durch Verlust-Kompensation.

Was: Verlust, den die Clubs in den maßgeblichen Betrachtungszeiträumen erleidet haben. Der Verlust ist die Differenz zwischen den Erträgen und den damit unmittelbar und mittelbar zusammenhängenden Aufwendungen des Unternehmens. 

Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70% der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90% der Bemessungsgrundlage. Der Verlustersatz ist in beiden Fällen pro Unternehmen betragsmäßig mit € 10 Mio. begrenzt. Die Schätzung des Verlusts im Rahmen der Prognoserechnung für die erste Tranche kann in pauschalierter Form auf Basis der Vorjahresdaten erfolgen.

Wie: Online-Antrag über FinanzOnline. Bei Beantragung der Tranche II sind die Höhe des Umsatzausfalls sowie der Verluste durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter mittels einer gutachterlichen Stellungnahme bis 31.12.2021 zu bestätigen (Endabrechnung) und der Antrag ist von diesem einzubringen.

Wann: Die zweite Tranche kann ab 01.07.2021 bis spätestens 31.12.2021 beantragt werden.
Der gesamte noch nicht ausbezahlte Verlustersatz kommt dann zur Auszahlung. Es sind gegebenenfalls notwendige Korrekturen zur ersten Tranche vorzunehmen. 

Links: Verlustersatz

Wer: Anspruchsberechtigt sind alle Unternehmen, die durch die Covid-19-Krise im Zeitraum zwischen 01.07.2021 und 31.12.2021 Umsatzausfälle von mindestens 50% haben, unter der Voraussetzung, dass der Beihilfebetrag mindestens € 500 beträgt. Der Antrag muss durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter eingebracht werden.

Wofür: Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten durch Verlust-Kompensation.

Was: Verlust, den die Clubs in den maßgeblichen Betrachtungszeiträumen erleidet haben. Der Verlust ist die Differenz zwischen den Erträgen und den damit unmittelbar und mittelbar zusammenhängenden Aufwendungen des Unternehmens. 

Die Höhe des Verlustersatzes entspricht 70% der Bemessungsgrundlage. Bei Klein- oder Kleinstunternehmen erhöht sich die Ersatzrate auf 90% der Bemessungsgrundlage. Der Verlustersatz ist in beiden Fällen pro Unternehmen betragsmäßig mit € 10 Mio. begrenzt. Die Schätzung des Verlusts im Rahmen der Prognoserechnung für die erste Tranche kann in pauschalierter Form auf Basis der Vorjahresdaten erfolgen.

Wie: Ab 16.08.2021 via Online-Antrag über FinanzOnline. Bei Beantragung der Tranche II sind die Höhe des Umsatzausfalls sowie der Verluste durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter mittels einer gutachterlichen Stellungnahme bis 31.12.2021 zu bestätigen (Endabrechnung) und der Antrag ist von diesem einzubringen.

Wann: Die erste Tranche kann zwischen 16.08.2021 bis 31.12.2021 beantragt werden. Die zweite Tranche kann ab 01.01.2022 bis spätestens 30.06.2022 beantragt werden.
Der gesamte noch nicht ausbezahlte Verlustersatz kommt dann zur Auszahlung. Es sind gegebenenfalls notwendige Korrekturen zur ersten Tranche vorzunehmen. 

Links: Verlustersatz verlängert

Wer: Gastronomie- und Kulturbranche - auch gemeinnützige Vereine, sofern diese nicht steuerbefreit sind. 

Was: Zur Unterstützung der Gastronomie und Kulturbranche, die von der Covid-19-Krise in einem besonderen Ausmaß betroffen sind, wurde die Umsatzsteuer auf 5% gesenkt. 

Umfasst sind von der Steuersenkung u.a.: 

  • die Verabreichung von Speisen und den Ausschank von Getränken (alkoholische und nichtalkoholische Getränke)
  • die Musik- und Gesangsaufführungen durch Einzelpersonen oder durch Personenzusammenschlüsse. Das Gleiche gilt sinngemäß für Veranstaltungen derartiger Musik- und Gesangsaufführungen durch andere Unternehmer*innen.
  • Umsätze aus der Tätigkeit als Künstler*in

Für die Frage welcher Steuersatz zur Anwendung kommt, ist der Zeitpunkt der Leistungserbringung entscheidend. Bereits ausgestellte Rechnungen können entsprechend dem im Leistungszeitpunkt geltenden Steuersatz auf den Steuersatz iHv 5% berichtigt werden.

Wie: Ob die Umsatzsteuersenkung an die Konsument*innen / Auftraggeber*innen weitergegeben wird, liegt im eigenen Ermessen.

Wann: Diese Maßnahme gilt seit dem 01.07.2020 bis einschließlich 31.12.2021

Link: FAQ – Ermäßigter Steuersatz Gastronomie, Beherbergung, Kultur und Publikationen | FAQs des Finanzministeriums zu Auswirkungen der reduzierten USt auf Registrierkassen

Wer: Alle Branchen, deren Betriebsstätten aufgrund der Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung (Covid-19-SchuMaV) nicht betreten werden dürfen und daher geschlossen sind.

Wofür: Die AKM stellt selbsttätig alle betroffenen Lizenzverträge mit Beginn der Schließung (03.11.2020) ruhend (dies entspricht einer Aussetzung des AKM-Lizenzvertrages), ohne dass eine Meldung durch den Betrieb an die AKM notwendig ist. Für den Zeitraum der verordneten Schließung fällt kein AKM-Lizenzentgelt an!

Was: Erlass der gesamten AKM-Gebühren im Zeitraum der behördlichen Schließung ab 03.11.2020.

Wie: AKM-Lizenzentgelte, die im Voraus verrechnet und von betroffenen Betrieben für den Zeitraum der verordnenden Schließung bereits bezahlt wurden, werden durch die AKM automatisch als Gutschrift bei der nächsten Rechnung berücksichtigt. Hierfür ist seitens der Kunden nichts weiter zu veranlassen, außer den Zugang der Gutschrift auf der nächsten Rechnung zu kontrollieren.

Solltet ihr euch entscheiden euren Betrieb über den Zeitraum der gesetzlich verordneten Schließung hinaus weiter geschlossen zu halten, wendet euch bitte zeitnah direkt an eure AKM-Geschäftsstelle bzw. AKM-Ansprechpartner*in, damit der AKM-Lizenzvertrag eures Betriebes weiter ruhend gestellt wird, und somit auch weiterhin keine Zahlungsverpflichtungen aufgrund eines laufenden AKM-Lizenzvertrages für euch entstehen.

Wann: Gutschrift erfolgt automatisch bei der nächsten AKM-Rechnung für den Zeitraum der behördlichen Schließung.

Link: Erlass der AKM-Gebühren

Förderungen der Stadt Wien

Wer: Vereine, Unternehmen, Künstler*innen, kunstschaffende Selbstständige sowie kunstschaffende natürliche Personen. Gefördert werden Musikinstitutionen, Ensembles, Orchester, Chöre und Projekte wie Konzertveranstaltungen und Festivals auf hohem künstlerischen Niveau. NICHT gefördert werden unter anderem kommerzielle Veranstaltungen.

In den letzten Jahren wurden Veranstaltungen gefördert, wie z.B. Basstrace, Chelsea, czirp czirp, Das Werk, Fluc + Fluc Wanne, Hyperreality, Rhiz, RRRIOT, Sounds Queer?, Struma+Iodine, Viennese Soulfood und Waves Vienna. Alle geförderten Projekte findet ihr hier.

Wofür: Seit 2018 legt die Stadt Wien Kultur verstärkten Fokus auf die Clubkultur und möchte diese weiter unterstützen. 

Was: Einzelförderungen, Gesamtförderungen über ein oder mehrere Jahre. Einzelvorhaben im Rahmen der Einzelförderung, Jahrestätigkeiten im Rahmen einer Gesamtförderung. Eine Gesamtförderung kann für ein Jahr oder nach Rücksprache mit dem zuständigen Fachreferat für mehrere Jahre vergeben werden. Mehrjahresförderungen erhalten in der Regel aber nur Institutionen, die glaubhaft derart umfangreiche Projekte abwickeln können.

Wie: Online-Antrag über die Kulturabteilung der Stadt Wien MA 7

Wann: Einreichschluss ist am 15.10.2021 für Gesamtförderungen des Folgejahres und Einzelförderungen des ersten Halbjahres.

Links: MA 7 - Musik Förderungsantrag

Wer: Die Projekte können von Einzelpersonen (Künstler*innen), Personengemeinschaften (ARGE, GesbR) oder juristischen Personen, die als Träger*innen des Projekts fungieren, eingereicht werden (Projektträger*innen). Projektträger*innen müssen ihren Sitz im EWR oder der EFTA haben, wobei das Kuratorium im Einzelfall Ausnahmen genehmigen kann.

Wofür: Die Aufgabe von Kunst im öffentlichen Raum (KÖR) ist die Belebung von öffentlichem Raum der Stadt Wien mit permanenten oder temporären, künstlerischen Projekten und die Auseinandersetzung mit künstlerischen Projekten im urbanen Raum. Dadurch soll die Identität der Stadt und einzelner Stadtteile im Bereich des Zeitgenössischen gestärkt sowie die Funktion des öffentlichen Raums als Ort der gesellschaftspolitischen und kulturellen Debatte – wiederbelebt werden.

Was: Projekte, bei denen die Auseinandersetzung von Künstler*innen mit dem urbanen Raum zu einer Ausprägung der urbanen Identität der Stadt und deren Stadtteile beiträgt.

Wie: Förderanträge sind per Post zu richten an: Kunst im öffentlichen Raum GmbH, Hörnesgasse 2/1, A - 1030 Wien

Wann: Antragstermine sind der 15. Jänner, der 15. Mai und der 15. September. Für die Rechtzeitigkeit des Antrags ist der Poststempel maßgeblich. 

Links: Kunst im öffentlichen RaumFörderrichtlinienFörderantrag

Förderungen des Bundes

Bei Förderungen des Bundes ist zu beachten, dass diese „nur subsidiär zu den Leistungen der regionalen Gebietskörperschaften“ bewilligt werden. Dies bedeutet, dass andere Gebietskörperschaften wie Bundesländer, Städte etc. ebenfalls Förderungen auszahlen müssen, um für Förderungen des Bundes infrage zu kommen. Die Zusagen der regionalen Fördergeber müssen bei der Antragstellung noch nicht vorgelegt werden, sondern können nachgereicht werden.

Wer: Vereine, kunstschaffende Selbstständige sowie kunstschaffende natürliche Personen. Förderung von österreichischen Konzertveranstalter*innen, die auf eine mehrjährige kontinuierliche Tätigkeit verweisen können.

Was: Teilfinanzierung des künstlerischen Programms.

Wie: Online-Antrag sowie postalisch über das Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport.

Wann: Einreichschluss ist am 31.10.2021 für Programme des Folgejahres.

Links: BMKÖS – Jahresprogammförderung 

Wer: Vereine, kunstschaffende Selbstständige sowie kunstschaffende natürliche Personen. Förderung von österreichischen Konzertveranstalter*innen, Orchestern, Musikensembles und Musiktheatern.

Was: Teilfinanzierung des künstlerischen Programms.

Wie: Online-Antrag sowie postalisch über das Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport. 

Wann: Einreichschluss ist am 31.10.2021 für Projekte im nächsten Kalenderjahr.

Link: BMKÖS – Projektkostenzuschuss

Förderungen der Bundesländer

Die Förderangebote der Bundesländer sind sehr unterschiedlich, meist werden Konzerttätigkeiten gefördert, teilweise auch Tonträgerproduktionen. Auf Gemeindeebene sind die Aussichten auf Unterstützung oftmals noch vielversprechender, gerade in kleineren Gemeinden ist die Anzahl der Mitbewerber*innen gering, die seltenen Möglichkeiten der Gemeinden, sich mit kulturellen Vorhaben zu schmücken, werden daher gerne genutzt.

Link: Informationen zu Förderungen der Bundesländer

Förderüberblick der Wirtschaftskammer

Dieses Service der Wirtschaftskammern Österreichs bietet Unternehmen eine Übersicht der österreichischen Wirtschaftsförderungen.

Nutzt die allgemeinen Informationen und Praxistipps zu Förderungen und beachtet (mit wenigen Ausnahmen) die Goldene Förderregel: Förderungsanträge müssen unbedingt vor Projektbeginn bei der Förderungsstelle eingereicht werden. 

Bei konkreten Projekten und allgemeinen Anfragen wenden euch bitte direkt an die Förderexpert*innen der Wirtschaftskammern.

Teile die Informationen zu Förderungen und Covid-19-Hilfsmaßnahmen gerne, damit Kolleg*innen davon erfahren und möglichst vielen dadurch geholfen wird. Wenn du Fragen oder Wünsche hast, wende dich an: info@viennaclubcommission.at

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