ÜBER DIE VIENNA CLUB COMMISSION

Die Vienna Club Commission kommt voll und ganz der Wiener Clubkultur zu Gute. 2020 wird eine Service- und Vermittlungsstelle nach dem Vorbild von Berlin, Amsterdam oder Zürich erarbeitet. Die Interessen nächtlicher Akteur*innen wie Club- und Barbetreiber*innen, Veranstalter*innen, Stadtverwaltung, Politik und Anrainer*innen werden gebündelt. Auf lokalem Wissen aufbauend werden Ideen, Konzepte und Lösungen mit Blick auf international erprobte Modelle umgesetzt.

Clubkultur ist wertvoll – sozial, kulturell und wirtschaftlich.

Aktivitäten

Ziel des Pilotprojekts ist, noch vor der Gründung herauszufinden, wie die Organisation beschaffen sein soll.

Deshalb werden mehrere Erhebungen durchgeführt. Wir wollen wissen, wie die Szene, die Stadt, andere Servicestellen, Interessenvertretungen etc. von so einer Organisation erwarten bzw. wie die VCC aufgesetzt sein muss, damit Nutzen für die Stakeholder entsteht.

  • Clubszene: Mit einer Bedarfserhebung wollen wir herausfinden, welche Angebote der Szene am wichtigsten sind und wo inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden sollten.
    Zusätzlich werden laufend Get Together und Fokusgruppen mit insgesamt rund 120 Teilnehmer*innen abgehalten.
               
  • Magistratsabteilungen, Servicestellen, Interessenvertretungen: Bis zum Covid-19-Lockdown gab es 63 Treffen mit mehreren Magistraten (7, 18, 36, 42, 48), mit Wirtschaftsagentur Wien, Wirtschaftskammer, WienTourismus, Vienna        Film Commission, dem Betriebsanlagenservice der WKO Wien, Magistratischen Bezirksämtern, Gruppe Sofortmaßnahmen, Sucht- und Drogenkoordination der Stadt Wien und vielen mehr. Auch mögliche Kooperationen wurden besprochen bzw. bereits skizziert.           
               
  • Bezirke: Bis Juni wurden alle 23 Bezirksvorstehungen befragt, die meisten davon persönlich.
               
  • Andere Club Commissions, Nachtbürgermeister, Night Ambassadors etc. im Ausland: Wir befragen diese ebenfalls nach ihren Aufgabenbereichen, inhaltlichen Schwerpunkten und Erfahrungen.

Wir arbeiten auch bereits daran, Know How zu bündeln. Dieses wird als Leitfäden, Checklisten oder Best Practice Modelle für Problemstellungen im Bereich der Clubkultur gesammelt und laufend erweitert.

Corona hat uns – wie weiten Teilen der Szene – allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zusätzlich zum ursprünglichen Plan wurden eine Covid-19-Checkliste ausgearbeitet, außerdem die internationale Streaming-Plattform United We Stream nach Wien geholt sowie mehrere Papers zu Maßnahmen in der neuen Covid-19-Normalität verfasst, die an Bund und Land gingen. Dazu ist das Pilotprojekt VCC auch laufend im direkten Austausch mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober, mit dem Kunst-Staatssekretariat sowie mit der Stadt Wien.

Seit März gab es bis Ende Juni 84 nationale und 6 internationale Medienberichte, bei Kurier, Der Standard, ZIB 1, ZIB 18, Falter, Ö1, Wien Heute, Talk 1, Wiener Zeitung, FM4, Kleine Zeitung, Die Presse, The Gap, Radio Orange, Deutschlandfunk Kultur, Zeitung der Arbeiterkammer, Volume, ZIB Nacht, Kulturmontag uvm.

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